Haushaltsgeräte

Vom Lkw auf die Schiene

Als politische und regulatorische Vorgaben den Straßentransport stoppten, ersetzte eine intermodale Bahnlösung täglich 20 bis 30 Lkw. Mit einem Terminal nahe dem Werk sank die Transitzeit auf zehn Tage.

10Tage Transitzeit im Direktzug ab Werk
60–80Container pro Woche
5 kmvom Werk zum Bahnterminal
RelationEuropaMoskau

Europa

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Ausgangslage

Ein führender europäischer Hersteller von Haushaltsgeräten transportierte seine Waren von Europa nach Moskau, täglich mit 20 bis 30 Lkw. Politische Einschränkungen und regulatorische Hürden machten diese Lösung untragbar. Die Produktion war auf tägliche Lieferungen angewiesen, deshalb brauchte es schnell eine zuverlässige und wirtschaftliche Alternative.

02

Aufgabe

Gesucht war eine Lösung mit vergleichbarer Transitzeit, die die tägliche Versorgung sichert und die Kosten im Rahmen hält. Die Umstellung musste schnell gehen, mit garantierter Kapazität jede Woche und möglichst kurzer Vorlaufzeit.

03

Lösung

Nach einer umfassenden Analyse entstand ein intermodales Konzept mit Blockzügen und optimiertem Routing. In der ersten Phase fuhren die Container per Lkw nach Budapest und von dort per Bahn nach Moskau, in 16 bis 18 Tagen als Einzelcontainer und in 14 Tagen im Blockzug. In der zweiten Phase kam ein Bahnterminal nur fünf Kilometer vom Werk hinzu, mit wöchentlichen Direktverbindungen. Die Transitzeit sank auf zehn Tage, die Vorlaufzeit von 24 Stunden auf wenige Stunden.

04

Ergebnis

Der Hersteller konnte seine Produktion auch unter schwierigen Bedingungen ohne Unterbrechung versorgen. Tägliche Updates machten jede Sendung nachvollziehbar, und die Abwicklung lief vom Container-Pickup bis zur Zustellung aus einer Hand. Aus den ersten Testtransporten wurden innerhalb weniger Monate 60 bis 80 Container pro Woche.

Moskau

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